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Thema Atomkraft / Erneuerbare Energien
Thema Ernährung / Gesundheit
Thema Gentechnik

Atomkraft / Erneuerbare Energien

  • Neue Aufgabe für alte Stollen
    Göttingen, 05.04.2011 - Ein Pumpspeicherkraftwerk für den Harz
    Erneuerbare Energien brauchen Stromspeicher. In den Ruinen des Oberharzer Bergbaus soll nun das erste unterirdische Pumpspeicherkraftwerk der Welt entstehen. Bevölkerungsrückgang, Leerstände, verödende Innenstädte und stagnierender Fremdenverkehr: Die seit Jahren andauernde wirtschaftliche Talfahrt des Westharzes schien unaufhaltsam wie ein Naturgesetz zu sein. Doch jetzt lassen Touristiker, Kommunalpolitiker und Energiefachleute mit einem spektakulären Vorschlag aufhorchen: In stillgelegten Stollen und Schächten des Oberharzer Bergbaus soll das weltweit erste unterirdische Pumpspeicherkraftwerk entstehen. mehr...
    Quelle: TAZ - Reimar Paul
  • Erneuerbare Energien brauchen erneuerbare Regierungen
    02.04.2011: Offener Brief an Angela Merkel von Franz Alt
    Liebe Angela Merkel, der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Die Kernspaltung wurde hierzulande entdeckt. Von einer Frau (Lise Meitner), einer Physikerin, in Berlin! Leider waren Sie im letzten halben Jahr Atomkanzlerin. Aber jetzt haben Sie die wohl einmalige Chance zur Solarkanzlerin zu werden. Eine Frau, eine Physikerin, in Berlin! Das ist d i e Chance Ihrer jetzigen Krise...
    Quelle: ... Offener Brief an Angela Merkel von Franz Alt
  • Filz, Vetternwirtschaft, Fukushima
    31.03.2011 - Japans Atomgigant Tepco
    Transparenz und Selbstkritik sucht man vergeblich bei Japans Atomkonzern Tepco. Systematisch verschleiert das Unternehmen, was im AKW Fukushima tatsächlich passiert. Die Desinformation hat Methode: Industrie und Kontrollgremien sind aufs Engste miteinander verflochten.
    In Japan ist ein Phänomen weit verbreitet, das mit dem Begriff "Amakudari", "vom Himmel herabsteigen", beschrieben wird. Wer als Staatsdiener nach der Pensionierung in die Privatwirtschaft wechselt, der "steigt vom Himmel herab" - und arbeitet dann häufig für ein Unternehmen, das er zuvor als Beamter noch zu kontrollieren hatte. mehr...
    Quelle: Spiegel Online, 2011, Hendrik Ternieden
  • Energiekonzerne verdienen am eigenen Atommüll
    28.07.2010 - Greenpeace: Monopolvertrag sichert Gewinne aus Atommüll
    In Deutschland ist ein einziges Unternehmen mit der Entwicklung von Atommüll-Endlagern betraut – die „Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern“. Ein Monopolvertrag von 1984 garantiert ihr Aufträge und Gewinne – und ist unkündbar. Das Unternehmen gehört zu 75 Prozent den vier großen Energiekonzernen. So profitieren die AKW-Betreiber nicht nur von der risikoreichen Energieerzeugung ihrer Anlagen, sondern machen auch mit dem strahlenden Müll und der Suche und dem Bau von Endlagern satte Gewinne.. mehr...
    Quelle: Greenpeace, Kurt Stukenberg
  • / Video: ARD Panorama Sendung

Ernährung / Gesundheit

  • Zulassung für Carbendazim
    14.04.2011 - EU erlaubt gefährliches Ackergift.
    Nach den künftigen Regeln der EU darf das Ackergift Carbendazim nicht zugelassen werden. Deshalb genehmigen es die Behörden nun - bevor das neue Recht in Kraft tritt.
    "Giftig für Wasserorganismen", "Kann das Kind im Mutterleib schädigen", "Kann vererbbare Schäden verursachen" - die Warnhinweise des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu Pestiziden mit dem Wirkstoff Carbendazim klingen beunruhigend. Trotz dieser Gefahren haben die EU-Agrarminister am Donnerstag den Weg dafür frei gemacht, die Chemikalie für weitere dreieinhalb Jahre als Pflanzenschutzmittel zu erlauben.
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    Quelle: taz.de, Jost Maurin
  • Massenhafter Bienentod
    05.04.2011 - Bienensterben beeinträchtigt Nahrungsgrundlage der Menschen. Gift-Cocktails wirken auf Bienen bis zu 1000mal stärker als auf andere Insekten
    Überall auf der Welt gehen die Bienen massenhaft zugrunde. Die Ursachen sind vielfältig – und an vielen Orten beeinträchtigt das Bienensterben die Nahrungsgrundlage der Menschen. Weltweit beobachten Forscher einen Niedergang der Bienen. Dies kann sich in vielerlei Weise auch auf die Menschen auswirken, denn die Insekten bestäuben zahlreiche Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind. Erzeugung von und Handel mit Landwirtschaftsprodukten sind zugleich wichtige Wirtschaftsfaktoren. Sterben die Bienen, drohen hier gewaltige Einbußen. Jetzt schlägt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) Alarm. In einem neuen Bericht beschreiben Unep-Forscher über ein Dutzend Ursachen für den Rückgang der Bestäuber.
    Quelle: Focus Online - vollständigen Artikel lesen
  • Atom-Katastrophe in Japan
    29.03.2011 - Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht – Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht
    Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden. War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft.
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    Quelle: Foodwatch.de, 2011
  • Dänemark beschließt Fettsteuer
    21.03.2011 - Immer rein mit den gesättigten Fetten? "Nein", sagt die dänische Regierung und führt eine "Fettsteuer" ein. Die Landwirtschaftslobby läuft Sturm. .
    STOCKHOLM: Die dänische Regierung sorgt sich um die Gesundheit ihrer Bevölkerung und führt ab dem 1. Oktober eine Fettsteuer ein. Fast einstimmig verabschiedete das Parlament in der vergangenen Woche eine entsprechende Gesetzesvorlage. Die Regierung hofft, so den Konsum von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren zu senken. Dazu wird ein Kilo solcher Fettsäuren mit einer Steuer von 16 Kronen (ca. 2,15 Euro) belegt. Das führt dazu, dass ein Paket Butter oder ein halber Liter Schlagsahne 30 bis 35 Cent oder knapp 20 Prozent teurer werden. Bei Käse und Fleisch steigen die Preise je nach Fettgehalt um drei bis sechs Prozent, die Sechserpackung Eier wird umgerechnet 20 Cent teurer.
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    Quelle: TAZ, Reinhard Wolff
  • Vom Acker in den Abfall
    21.01.2011 - Ein Drittel der Lebensmittel landet im Müll.
    Berlin - Zum morgigen Welt-Agrarministergipfel auf der Grünen Woche in Berlin fordert der WWF von den Landwirtschaftsministern der teilnehmenden Staaten, die Vernichtung von Nahrungsmitteln zu bekämpfen. Derzeit wird fast ein Drittel aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen, weil es beispielsweise an vernünftigem Transport, rechtzeitiger Verarbeitung oder Kühlung fehlt. Diese so genannten Nachernteverluste zwischen Landwirt und Verbraucher belasten nach Angaben des WWF die Umwelt unnötig und verschlimmern die weltweite Ernährungskrise.
  • mehr... Quelle: WWF 2011

Gentechnik

  • Kino Filmtipp "Gekaufte Wahrheit"
    10.03.2011 - Kinopremiere.
    Im Frühjahr 2001 macht NATURE etwas, das es zuvor noch nie getan hat. Zum ersten Mal in seiner 137-jährigen Geschichte zieht das weltweit wichtigste Wissenschaftsmagazin einen Artikel zurück. Das ist merkwürdig und sehr besorgniserregend – ein Wissenschaftler wird angegriffen, weil er seine Arbeit getan hat.
    Der renommierte Biologe DR.IGNACIO CHAPELA hat diesen Artikel einige Monate zuvor bei NATURE eingereicht. Er berichtet über die Vermischung von einheimischem mexikanischen Mais mit gentechnisch veränderten Sorten. Die druckfrische Ausgabe der Zeitschrift ist noch nicht fertig verteilt, als bereits eine Flut von - wie sich später herrausstellt - durch den AgroChemieMulti Monsanto gesteuerten E-mails die Redaktion von NATURE überschüttet. Die Untersuchungen des Wissenschaftlers, seine wissenschaftliche Kompetenz und seine persönliche Integrität werden von Grund auf in Frage gestellt. Warum hat ein scheinbar so gewöhnlicher Artikel einen solchen Aufruhr verursacht?
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    Quelle: Denkmal-Film 2011 offizielle Homepage des Films
  • Brüssel gibt Gentech-Lobby nach
    14.11.2010 - Gentech-Pflanzen in Tierfutter
    Die EU-Kommission will das Totalverbot für nicht zugelassene Gentech-Pflanzen in Tierfutter aufheben. Kritiker befürchten Gesundheitsrisiken für Verbraucher.
    Die EU-Kommission ist dabei, ein weiteres Tor für Gentechnik in der Landwirtschaft zu öffnen. Einem neuen Verordnungsentwurf der Brüsseler Behörde zufolge sollen auch Gentechpflanzen, die in der Europäischen Union nicht zugelassen sind, in Tierfutter nicht mehr komplett verboten sein. Künftig sei ein Anteil von 0,1 Prozent plus einer noch zu bestimmenden Fehlertoleranz erlaubt, heißt es in dem Papier, das der taz vorliegt. 0,1 Prozent sei "der niedrigste Wert, den offizielle Labore zufriedenstellend reproduzieren können", schreiben die Beamten.
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    Quelle: TAZ, Jost Maurin
  • Schweizer Äcker bleiben Gentechnik frei
    08.03.2010 - Nationalrat stimmt Anbau-Moratorium zu.
    Heute hat der Nationalrat einer dreijährigen Verlängerung des Anbau-Moratoriums für genmanipulierte Pflanzen zugestimmt. Damit bleiben die Schweizer Äcker mindestens bis 2013 gentechfrei. Greenpeace ist hocherfreut über diesen Entscheid.
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    Quelle: Greenpeace Schweiz
  • Die „patentierte Turbo-Kuh“ nimmt die erste Hürde
    04.03.2010 - Kuh-Patent von Patentamt bestätigt.
    Dem Streit vom vergangenen Jahr um ein „Schweinepatent“ folgte in diesem Jahr die Auseinandersetzung um „pa­tentierte Turbo-Kühe“. Pa­tente auf Lebewesen dürfe es nicht geben, lautete das Motto der Gegner un­ter Führung von Greenpeace. Doch ihr Protest scheiterte.
    Alle haben sie protestiert: Voran die Umweltorganisation Greenpeace, die Milchviehhalter, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), SPD, Grüne, Freie Wähler und das katholische Hilfswerk Misereor. Sogar Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hatte noch auf Nachfrage zu Protokoll gegeben, dass die Staatsregierung Patente auf Leben ablehne. Doch die Einspruchsabteilung des Europäischen Patentamts (EPA) in München ließ sich nicht beirren: Das im Januar erteilte Patent EP 1330552 wird aufrechterhalten.
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    Quelle: Der Westen